Kanada Rundreise

Icefields Parkway

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Mit 230 Kilometern ist die Strecke vergleichsweise kurz – und doch mit so vielen landschaftlichen Sehenswürdigkeiten gespickt, dass sich der Icefields Parkway längst den Beinamen “Schönste Straße Kanadas” verdient hat. Als Verbindung zwischen dem Lake Louise und der Ortschaft Jasper im gleichnamigen Nationalpark, führt die Straße in der Provinz Alberta auf Höhen bis zu 2.000 Meter quer durch die Rocky Mountains.

Gletscher mit vielen Gesichtern

Der großen Attraktivität der Route entsprechend, sind die Haltepunkte entlang des Icefields Parkway besonders während der Sommermonate stets gut besucht; wer sich dem Trubel nicht aussetzen möchte, kommt dennoch voll auf seine Kosten: Schon wenige Meter abseits der Parkplätze erschließt sich die Landschaft mit ihren immer wieder überwältigend anmutenden Gletschern; deren Betreten ist zumeist verboten: Immer wieder kommt es zu Unfällen in Gletscherspalten, lediglich an ausgewählten Stellen – etwa auf dem Athabasca-Gletscher – sind geführte Touren möglich.

Columbia Icefield: Die Mutter der Gletscher

Mehr als zwei Dutzend Gletscher erstrecken sich entlang des Icefields Parkway. Viele davon werden gespeist aus dem zentral gelegenen Columbia-Eisfeld. Mit einer Ausdehnung von 325 Quadratkilometern ist das Eisfeld so groß wie das Bundesland Bremen und zugleich eine der größten Eisansammlungen südlich des Polarkreises. Rundherum ragen die Gipfel der Rocky Mountains bis zu 3.700 Meter in die Höhe; das Eisfeld selbst bildet den Ursprung mehrerer Flüsse, die sowohl in den Arktischen Ozean, als auch in den Atlantik und in den Pazifik münden. Weitere sechs Eisfelder säumen den Straßenverlauf – und geben dem Icefields Parkway seinen Namen.

Erholsames Bergvergnügen

Reiserouten mit Panoramablick im Hochgebirge gibt es auch andernorts. Doch keine andere Strecke gilt als derart erholsam und zugleich erlebnisreich: Im Unterschied zu den europäischen Alpen gibt es keine Serpentinen oder scharfen Kurven, die breit ausgebaute Piste treibt kaum einem Fahrer die Schweißperlen auf die Stirn. Und bei einer breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten bleibt es jedem selbst überlassen, wieviel Zeit er sich mit der schönsten Straße Kanadas nehmen möchte.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 28. Juli 2009 um 02:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Stationen abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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