Fairbanks in Alaska liegt ca. 250 km südlich des Polarkreises und ist damit die nördlichste Universitätsstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie ist nach der Hauptstadt Anchorage die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates Alaska. Gegründet wurde Fairbanks zur Zeit des großen Goldrausches am Klondike im Jahr 1902 von E.T. Barnette. Ihren Namen erhielt sie vom amerikanischen Senator und späterem Vizepräsidenten Charles W. Fairbanks.
Pioneer Park (Alaskaland)
Eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten ist der Pioneer Park, früher auch Alaska Land genannt. Hier findet besonders der geschichtlich interessierte Tourist eine ganze Reihe von Besonderheiten. Neben den unterschiedlichen Sitten und Gebräuchen der Indianer befinden sich viele Originalwerkzeuge und Maschinen im Pionieer Park, die in den Jahren 1898 bis etwa 1910 während der großen Goldrausches zum Einsatz kamen.
Auch ein Schaufelraddampfer, der damals zur Versorgung und zum Transport der Goldgräber benutzt wurde, kann hier besichtigt werden. In den Sommermonaten können Touristen vom Visitor’s Centre aus mit einer kleinen Bimmelbahn direkt in den Pioneer Park fahren.
Die nördlichste Universität der USA
Einen Ausflug zur Universität sollte jeder Fairbanks Besucher auf jeden Fall einplanen. Sie wurde im Jahr 1917 ursprünglich als Technische Hochschule für Bergbau gegründet und beherbergt inzwischen regelmäßig fast 10.000 Studenten. Ein kleines Naturkundemuseum zeigt dem Besucher, dass arktische Biologie hier zu den Hauptstudienfächern zählt. Auf dem Außengeländer Universität von Fairbanks befinden sich riesige Satellitenschüsseln, die sowohl von der NASA als auch etlichen anderen Regierungsbehörden der USA zur Kommunikation benutzt werden.
Ausflug auf dem Wasser
Fairbanks liegt direkt am Chena River. Ein außergewöhnliches Erlebnis für jeden Besucher ist eine mehrstündige Fahrt mit einem Schaufelraddampfer.
Goldwaschen inklusive
Wen die Geschichte des Goldrausches gepackt hat, der sollte eine Besichtigungstour im Gold Dredge 8, einer riesigen alten Goldwaschanlage nicht versäumen. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich selbst einmal im Goldwaschen zu versuchen.
Ein Ausflug in die Vergangenheit mit einer ganz besonderen Note
Ein absoluter Geheimtipp ist ein Ausflug nach Esther, einer kleinen Ansiedlung, etwas 16 km von Fairbanks entfernt. Früher war dieser Ort ein Camp für die Minenarbeiter. Heute können Touristen in den Mannschaftsunterkünften oder im Hotel Esther übernachten. Im Male Mute Saloon finden in der Sommersaison regelmäßig Aufführungen statt. Der Saloon ist noch genauso, wie er vor hundert Jahren gewesen sein muss. Auf den Tischen stehen Tüten mit Erdnüssen, die Schalen werden auf den Boden geworfen. Ein besonders beliebtes Programm im Male Mute Saloon ist “Service with a Smile” mit Texten und Liedern des in Alaska sehr berühmten Poeten Robert Service.
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